Unsere Zähne begleiten uns ein Leben lang, daher ist es unsere Aufgabe, sie von klein auf zu pflegen. Als Eltern ist es wichtig, auf Veränderungen oder mögliche Probleme der Kinderzähne zu achten, denn wenn sie frühzeitig erkannt werden, können sie von Ihrem Kinderzahnarzt wirksam behandelt werden. Im Folgenden finden Sie 7 hilfreiche Hinweise für Eltern, die die wichtigsten Fakten über Kinderzähne und deren optimale Pflege enthalten.
1. Kinder haben einen weicheren Zahnschmelz
Im Vergleich zu einem durchschnittlichen Erwachsenen ist der Zahnschmelz bei Kindern etwa 50 % dünner. Karies bei Kindern ist deshalb ein echtes Problem. Um das Kariesrisiko zu minimieren, ist es wichtig, dass Sie auf eine gute Mundhygiene achten und sich angewöhnen, regelmäßig zum Zahnarzt zu gehen.
2. Kinder brauchen Hilfe beim Zähneputzen
Tägliches Zähneputzen ist wichtig, aber man sollte die Kinder nicht allein damit lassen. Als Eltern sollten Sie Ihrem Kind beim Zähneputzen helfen, bis es etwa 8 Jahre alt ist und über die nötige Geschicklichkeit verfügt, um selbst gründlich zu putzen.

Sie könnten auch jeden Morgen und jeden Abend zu einer bestimmten Zeit gemeinsam mit Ihrem Kind die Kinderzähne putzen, damit es eine regelmäßige Routine entwickelt und der Vorgang mehr Spaß macht.
Kontrollieren Sie die Zähne Ihres Kindes, nachdem es fertig ist, putzen Sie sie noch einmal und beglückwünschen Sie es abschließend, wenn es seine Arbeit gut gemacht hat. Fluoridhaltige Zahnpasta sollte verwendet werden, um die Remineralisierung zu unterstützen und einen zusätzlichen Schutz vor Karies zu bieten.
3. Kinder sollten regelmäßig zum Zahnarzt gehen
Es ist ratsam, den ersten Zahnarztbesuch für Ihr Kind zu vereinbaren, bevor es ein Jahr alt wird. Bei dieser Gelegenheit kann Ihr Zahnarzt die Mundgesundheit Ihres Kindes untersuchen, mögliche Probleme feststellen und Ihnen einige hilfreiche Tipps zur Mundpflege geben, die es Ihnen erleichtern, sich zu Hause um die Mundgesundheit Ihres Kindes zu kümmern.

Mit einer Zahnzusatzversicherung können Kinder auf umfassenden Schutz und eine Vielzahl von Zahnpflegeleistungen zurückgreifen, ohne dass Sie als Eltern die hohen Kosten alleine tragen müssen. Und das beste: Je eher Sie eine Versicherung für Ihr Kind abschließen, desto günstiger wird es. Die Top-Anbieter von Zahnzusatzversicherungen für Kinder:
4. Daumenlutschen sollte abgewöhnt werden
Daumenlutschen ist eine Angewohnheit, die Kindern abgewöhnt werden sollte, da der Druck dazu führen kann, dass die Milchzähne nach vorne geschoben werden und sich falsch ausrichten.
Wenn die Angewohnheit nach dem Durchbruch der bleibenden Kinderzähne fortgesetzt wird, kann dies zu weiteren Problemen bei der Entwicklung von Kiefer und Mund führen. Daumenlutschen kann zu verschiedenen Nebenwirkungen wie Sprachstörungen, Überbiss, offenem Biss, Hautproblemen und sozialen Problemen führen.
5. Zucker ist in Maßen zu genießen
Eine gesunde, ausgewogene Ernährung trägt wesentlich dazu bei, das Kariesrisiko Ihres Kindes zu verringern — zu viel Zucker kann die Kinderzähne langfristig schädigen. Längerer Kontakt mit zuckerhaltigen Getränken wie Fruchtsaft und Milch kann zu Karies führen, daher sollten Sie Ihr Kind nicht mit einer Flasche im Mund schlafen lassen.

Eine obst- und gemüsereiche Ernährung mit allen wichtigen Vitaminen unterstützt alle Aspekte der Gesundheit Ihres Kindes, auch die Mundgesundheit. Sie sollten Ihr Kind ermutigen, nach dem Verzehr zuckerhaltiger Snacks ein Glas Wasser zu trinken, um die Auswirkungen der Säure auf die Kinderzähne zu minimieren.
6. Babyzähne fallen von alleine aus
Seien Sie versichert, dass die Milchzähne Ihres Kindes auf natürliche Weise ausfallen — dies beginnt in der Regel im Alter von etwa 6 Jahren. Durchschnittlich dauert es etwa 6 bis 7 Jahre, bis alle Milchzähne ausfallen und durch bleibende Zähne ersetzt werden. Machen Sie sich keine Sorgen, wenn Ihr Kind seine Kinderzähne etwas früher oder später verliert, denn das kann bei jedem Menschen unterschiedlich sein.
7. Neue Zähne kommen mit Fieber
Neue Kinderzähne kommen meist mit viel Gezeter. Kinder können unter Fieberschüben leiden und besonders die Nächte sind für Eltern eher unentspannt. Zu den Symptomen gehören leichtes Fieber, verminderter Appetit auf feste Nahrung, Reizbarkeit, Sabbern, Reiben der Ohren, Ausschlag im Gesicht, Erbrechen und Saugen.

Falls Ihr Kind wegen des Zahnwechsels ein leichtes Fieber hat, können Sie davon ausgehen, dass dies mit dem Durchbruch der Kinderzähne wieder verschwindet. Sie sollten Ihrem Kind nur dann rezeptfreie Schmerzmittel wie Ibuprofen geben, wenn das Fieber den Tagesablauf negativ beeinflusst.
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